Christlich Demokratische Union Deutschlands | CDU Senioren-Union Hessen
20.04.2010

Christof Warnke, Vorsitzender der Senioren-Union Frankfurt fordert:

"Keine Einschränkung von Gesundheitsleistungen für Senioren"

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Christof Warnke

Sehr oft werde bei einer Gratulation zum Geburtstag "vor allem Gesundheit" gewünscht und hinzugefugt: "Das ist das Wichtigste". Wenn das so sei, dann dürfe es keine Einschränkungen von Gesundheitsleistungen für Senioren geben, erklärte der Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union der CDU, Stadtrat Christof Warnke aus Anlass der "Woche des Lebens", die von der evangelischen und katholischen Kirche am 17. April in Frankfurt am Main mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet wurde. "Gesundheitspolitik ist zu sehr auf das Sparen fixiert. Sie sollte dagegen deut-lich machen, dass die immer besser werdenden Leistungen des Gesundheitswesens auch immer mehr Geld erfordern", sagte Warnke. Wenn Gesundheit für die Menschen wirklich das Wichtigste sei, müssten diese auch bereit sein, dafür mehr zu bezahlen als für den Unterhalt eines Autos. Ausdrücklich teilte Warnke, der auch Vorsitzende des Seniorenbeirats ist, die Auffassung des Heidelberger Gerontologen Andreas Kruse, der bei einer Podiumsdiskussion zur Eröffnung der "Woche für das Leben" forderte, dass der Gesundheitszustand eines Menschen für den medizinischen Aufwand maßgeblich sein müsse und nicht etwa das Alter eines Patienten.

"Senioren dürfen nicht zur Sparbüchse für die Kosten des Gesundheitswesens werden", mahnte der Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union der CDU. In seiner Predigt am 18. April in der Eschersheimer Andreaskirche gab Warnke, der evangelischer Pfarrer im Ruhestand ist, allerdings auch zu bedenken, dass Gesundheit nicht immer "das Wichtigste" sei und erinnerte dabei an die Widerstandskämpfer im Dritten Reich, die Gesundheit und Leben drangesetzt hätten, um dem Verbrechen ein Ende zu bereiten. Gleiches gelte für die Soldaten der Bundeswehr, die in Afghanistan eingesetzt seien, weil Freiheit und Menschenrechte, die Würde der Frau und das Recht von Kindern auf Bildung von der Weltgemeinschaft anerkannte Werte seien, von denen nicht hingenommen werden könne, dass sie mit Füßen getreten werden.

 

 


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