Der aktuell im Deutschen Bundestag debattierte 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung kommt zu einem positiven Ergebnis in Bezug auf die ältere Generation: Die meisten älteren Menschen habe ein ausreichendes Alterseinkommen, was mit Maßnahmen wie der Einführung der Grundrente, einer erhöhten Absicherung bei Erwerbsminderung, der Ausweitung der Anerkennung der Kindererziehungszeiten und anderen unterstützt wurde.

Die Politik der Bundesregierung habe für gute ökonomische Rahmenbedingungen gesorgt. Im Alter bedeute dies: Wer in seinem Leben möglichst nicht arbeitslos war oder nur kurz im Niedriglohnsektor gearbeitet hat, wird später einer geringeren Gefahr ausgesetzt sein, in Altersarmut zu geraten. Auch hier zeigt der Bericht einen positiven Verlauf: Die Quote der materiellen Deprivation sinkt kontinuierlich und auch der Bezug von Mindestsicherungsleistungen hat bis zum Jahresende 2019 wei-ter abgenommen und lag um eine Million Menschen tiefer als noch 2010. Insgesamt bezogen rund 8,3 Prozent der Bevölkerung Leistungen der Mindestsicherungssysteme, was der niedrigste Wert seit Beginn der Berechnungen ist, wobei man anmerken muss, dass sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht in den ausgewerteten Daten widerspiegeln.

Es muss die Aufgabe von CDU/CSU bleiben, diese erfolgreiche Entwicklung auch künftig zu
sichern. Wir als Senioren-Union werden dies aufmerksam begleiten und alles dafür tun, dass auch nach der Bundestagswahl im Herbst 2021 der bisherige aussichtsreiche Weg weiter beschritten wird.

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