Senioren-Union Hessen gedenkt der Opfer an der innerdeutschen Grenze

   Wiesbaden, 13.08.2011. Anlässlich des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer am 13. August hat der der Landesvorsitzende der Senioren-Union Hessen, Alfons Gerling, dazu aufgerufen, die Opfer der kommunistischen Diktatur in der DDR nicht zu vergessen. „Die Senioren-Union Hessen gedenkt der Opfer an der innerdeutschen Grenze, aber auch der Menschen, die wegen einer versuchten Flucht aus der DDR schlimmste Repressalien erleiden mussten“, so Gerling. Durch die Mauer sei die Spaltung Europas zementiert worden; es seien jahrzehntelang Familien und Freunde voneinander getrennt worden; 1.000 Menschen verloren ihr Leben an der innerdeutschen Grenze; rund 70.000 wurden wegen eines Fluchtversuches vor Gericht gestellt. „Eine solche Zeit darf sich niemals wiederholen“, betonte Gerling. „Doch sind wir an einem solchen Tag zugleich dankbar, dass die Mauer letztlich überwunden und die Wiedervereinigung Deutschlands erreicht werden konnte.“

Gerade die ältere Generation, die teils unter zwei Diktaturen leben musste, könne den Wert der Freiheit und der Einheit Deutschlands ermessen, zumal Hessen durch seinen großen Anteil am insgesamt 1378 km langen innerdeutschen Grenzverlauf besonders von der Teilung betroffen war. Die Senioren-Union Hessen fordere daher, dass die Opfer der kommunistischen Diktatur in der DDR ebenso wenig in Vergessenheit geraten dürfen, wie die menschenverachtende kommunistische Ideologie, auf die sich das SED-Regime gründete. Die Vermittlung der Tatsachen über das SED-Unrechtsregime, über Mauertote und Stasi müsse ein elementarer Bestandteil des Geschichtsunterrichtes an den Schulen sein. „Wir sind es den Opfern der SED-Diktatur schuldig, dass ihr Schicksal nicht in Vergessenheit gerät“, sagte Gerling abschließend.
   

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