Anlässlich der Diskussion um das Tanzverbot an Karfreitag hat der Landesvorstand der Senioren-Union Hessen bei seiner letzten Sitzung eine Erklärung abgegeben, in der gefordert wird, dass höchste christliche Feiertage und insbesondere der Karfreitag weiterhin geachtet und die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz dieser Feiertage beibehalten werden.

„Christliche Feste und Feiertage geben jedem Menschen – ganz gleich, ob er Christ ist oder nicht – Gelegenheit, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Es ist daher wichtig, dass diese Feiertage und insbesondere der Karfreitag, an dem des Leidens und Sterbens Jesu gedacht wird, besonders gesetzlich geschützt werden, was einen Verzicht auf öffentliche Großereignisse und ausgelassene Tanzveranstaltungen beinhaltet“, heißt es in der Erklärung.

Zudem bezeichnet es der Landesvorstand als befremdlich, dass unter Beteiligung von Politikern der Grünen am Karfreitag eine Tanzveranstaltung auf dem Römerberg in Frankfurt organisiert worden sei und dadurch die Prozession einer katholischen Gemeinde absichtlich gestört wurde. Es gehe nicht nur um die Einhaltung der Gesetze, sondern darüber hinaus um gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz.

Abschließend sprach sich der Landesvorstand der Senioren-Union Hessen zum Erhalt des christlich-abendländischen Wertefundaments aus. „Unser christlich-jüdisch geprägtes Werteverständnis und die damit verbundenen christlichen Traditionen sind das Fundament unserer abendländischen Gesellschaft.“ Die Senioren-Union Hessen bekenne sich „zur Verantwortung, dieses Wertefunda-ment zu erhalten“ und fordere deshalb, dass das Hessische Feiertagsgesetz unverändert bleibt.

Den vollständigen Wortlaut der Erklärung „Christliche Feiertage weiterhin achten – gesetzlichen Schutz beibehalten“ finden Sie „hier“.

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