Gelnhäuser Neue Zeitung (mab). Hoher Besuch in der Gründaustadt: Bei der Kundgebung der hessischen Senioren Union hat gestern Mittag Ministerpräsident Volker Bouffier vor mehr als 400 Besuchern gesprochen, die aus dem gesamten Bundesland angereist waren. Für den Landesvater nicht der erste Besuch in Langenselbold. So war er schon als damaliger Innenminister beim Hessentag 2009 zu Gast. Bürgermeister Jörg Muth erinnerte sich an zahlreiche Begegnungen mit Bouffier bei der Großveranstaltung 2009.

Mehr als 350 Mitglieder der Senioren Union aus ganz Hessen hatten sich zur Versammlung angemeldet. Gekommen waren weitaus mehr. Dicht gedrängt saßen die CDU-Mitglieder an den langen Tischen und applaudierten lautstark, als Ministerpräsident Volker Bouffier den Saal betrat. Neben dem Spitzenpolitiker waren zahlreiche weitere CDU-Größen nach Langenselbold gekommen, darunter Bundestagskandidatin Dr. Katja Leikert und die Landtagsabgeordneten Michael Reul und Hugo Klein.

In seinem Grußwort meinte der Landesvorsitzende der Senioren Union, Norbert Kartmann, dass das Treffen in Langenselbold nicht nur dem Wahlkampf, sondern ebenso der Geselligkeit dienen sollte. „Computer können nicht zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Dafür braucht es persönliche Begegnungen innerhalb unserer Parteifamilie.“ Die Kundgebung fand bereits zum zweiten Mal in Langenselbold statt.

Bürgermeister Jörg Muth betonte in seinem Grußwort, dass die Stadtentwicklung auch Ausdruck einer gelungenen Zusammenarbeit von Senioren und Politik sei. Mehr als 21 Prozent der Langenselbolder seien 65 Jahre oder älter. Viel habe laut Muth für die Lebensqualität der älteren Mitbürger erreicht werden können. Als Beispiele nannte er den Bau barrierefreier Wohneinheiten, die Absenkung der Bordsteinkanten, die Einführung des Stadtbusses sowie die Ansiedelung von Ärzten. Als wichtigste Aufgabe bezeichnete er den Ausbau von zusätzlichen Pflegemöglichkeiten. An die Begegnungen mit Volker Bouffier beim Hessentag 2009 konnte sich Muth noch gut erinnern.

Mehr in der Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 2. September: GNZ-Artikel 2.9.17

sowie in der Hanauer Zeitung vom 2. September: HZ-Artikel 2.9.17

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