Als „leichtfertig und gefährlich“ kritisiert die Senioren-Union zum wiederholten Mal aktuelle Forderungen nach frühzeitiger Aufhebung der Maskenpflicht.

„Wer trotz der weltweit steigenden Infektionszahlen beim Corona-Virus über ein Ende des Mund-Nasen-Schutzes redet, setzt das Leben tausender Menschen in Deutschland aufs Spiel“, warnte Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU.
Wulff forderte im Rahmen einer Bundesvorstandssitzung der CDU am Montag in Berlin, dass Masken als Schutzmaßnahmen zumindest beim Einkaufen, beim Arzt sowie in Bus und Bahn verpflichtend bleiben müsse.

Dabei unterstützt die Senioren-Union einen Appell von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der ein vorzeitiges Ende der Maskenpflicht weiter strikt ablehnt.

„Das Ansinnen etwa aus Mecklenburg-Vorpommern oder Niedersachsen, auf die Alltagsmaske zu verzichten, ist grundfalsch. Wir müssen die Maske noch einige Zeit hinnehmen, das sollte uns das Leben unserer Mitmenschen wert sein“, sagte Wulff.

Die Hot Spots in NRW und anderswo hätten gezeigt, dass die Gefährdung durch das Corona-Virus längst noch nicht überwunden sei, unterstreicht der Chef der CDU-Senioren zusätzlich die Haltung von Kanzlerin Dr. Angela Merkel, die ebenfalls vor zu frühen Lockerungsmaßnahmen warnt.

Darüber hinaus dürfe aus der Sicht der Senioren-Union ein erhöhtes Infektionsrisiko durch Rückkehrer aus Urlaubsgebieten u.a. aus der Türkei, Spanien, Kroatien nicht unberücksichtigt bleiben.

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